Die Pomodoro-Technik für Studierende
Erfurt, Januar 2025 - Studieren kann manchmal wie eine wahre Herausforderung erscheinen. Vor allem wenn die To-Do-Liste endlos erscheint und die Konzentration nachlässt. Doch eine besondere Technik soll Abhilfe schaffen: die Pomodoro-Technik. Sie ist benannt nach einer simplen Küchenuhr in Tomatenform, hinter der ein Erfolgsgeheimnis steckt.
Der Erfinder der Pomodore-Technik war ein italienischer Student: Francesco Cirillo. Er war in den 1980er Jahren mit den gleichen Problemen konfrontiert wie viele Studierende heute: Irgendwie hatte er eine Flaute beim Lernen und der Funke wollte nicht so richtig überspringen. Deswegen entwickelte er die Pomodoro-Methode. Cirillo stellte fest, dass die Kombination aus strukturierten Arbeitsphasen und kurzen Pausen seine Produktivität enorm steigerte. Und so erblickte die Pomodoro-Technik das Licht der Welt.
Die Pomodoro-Technik ist einfach und sie hilft beim Zeitmanagement im Studium. Man benötigt lediglich einen Timer (oder eine Timer-App auf dem Smartphone) und eine Liste mit Aufgaben, die erledigt werden müssen. Jede Arbeitsphase dauert 25 Minuten – genau ein "Pomodoro". Während dieser Zeit fokussiert man sich ausschließlich auf die ausgewählte Aufgabe. Keine Ablenkungen, keine Ausreden. Sobald der Timer abläuft, gönnt man sich eine kurze 5-minütige Pause, bevor der nächste Pomodoro startet.
Spätestens nach vier aufeinanderfolgenden Pomodoros steht eine längere Pause - etwa 15 bis 30 Minuten - an. Das ist Zeit, um aufzustehen, frische Luft zu schnappen und die Gedanken schweifen zu lassen. Oder um sich einen kleinen Snack zu gönnen, damit die Energie zurückkehrt, um nach der Pause durchzustarten.


